Taste the Waste
Dokumentarfilm
Empfohlene Jahrgangsstufen:
ab 8. Klasse | ab 13 Jahren
FSK: ohne Altersbeschränkung
Empfohlene Fächer: Biologie, Politik, Sozialkunde, Religion/Ethik, Geographie, Verbraucherlehre
Themen für das Wissenschaftsjahr: Lebensmittelverschwendung, Ernährung, Globalisierung, Produktion, Welthandel, Verhaltensänderungen, Werte, Ökobilanz, Nachhaltiger Konsum, Nachhaltiges Landmanagement, Bioenergiekonversion, Effiziente Umwandlung und Nutzun von Energie
Weitere Themen: Individuum und Gesellschaft, Arbeit, Armut, Ethik, Fremde Kulturen, Idealismus
FSK: ohne Altersbeschränkung
Empfohlene Fächer: Biologie, Politik, Sozialkunde, Religion/Ethik, Geographie, Verbraucherlehre
Themen für das Wissenschaftsjahr: Lebensmittelverschwendung, Ernährung, Globalisierung, Produktion, Welthandel, Verhaltensänderungen, Werte, Ökobilanz, Nachhaltiger Konsum, Nachhaltiges Landmanagement, Bioenergiekonversion, Effiziente Umwandlung und Nutzun von Energie
Weitere Themen: Individuum und Gesellschaft, Arbeit, Armut, Ethik, Fremde Kulturen, Idealismus
Laufzeit: 90 Minuten
Inhalt
Was ist der Zusammenhang zwischen gigantischer Lebensmittelvernichtung auf der einen Seite und Hunger und Armut auf der anderen Seite der Welt? Was hat das Klima damit zu tun? Der Film blickt hinter die Kulissen und erforscht die Auswirkungen unseres Konsumverhaltens. Zu Wort kommen Konsumenten, Händler, Arbeiter,Wissenschaftler, Landwirte, Anwälte, Aktivisten und Politiker.
Die ökologischen Missstände, die transparent gemacht werden, nehmen im alltäglichen Leben der Konsumenten ihren Anfang. Doch es wird auch deutlich, dass es ein Umdenken gibt. Verschiedene Interviewpartner präsentieren ihre Lösungsmodelle. Ihr Engagement fordert dazu auf, das eigene Handeln zu überprüfen.
Umsetzung
Taste the Waste reiht sich ein in aktuelle Dokumentarfilme, die sich mit Lebensmittelproduktion und -konsum, mit Umweltschutz und Globalisierung beschäftigen. Mit erschreckender Nüchternheit beobachtet er in mehreren Ländern, wie in großem Ausmaß tagtäglich gute Lebensmittel vernichtet werden und verknüpft ethische, ökologische und wirtschaftliche Zusammenhänge. Der Film verzichtet auf einen Voice-Over-Kommentar, wertet aber zum einen durch wenige Texttafeln, zum anderen über die Aussagen der Interviewpartner/innen oder auch durch die Tongestaltung, wenn etwa tote Fische zum Rauschen einer Welle in den Müll „gespült“ werden.
Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Der Dokumentarfilm greift ein Thema auf, das jeden angeht und die individuellen Konsumgewohnheiten auf den Prüfstand stellt. Insbesondere für den interdisziplinären Unterricht oder Projekttage eignet sich die Verbindung verschiedener gesellschaftlicher Bereiche, die von den Folgen für das weltweite Preisniveau von Lebensmitteln mitsamt der Auswirkung auf die arme Bevölkerung in so genannten Entwicklungsländern bis hin zu der erhöhten Umweltbelastung durch Methangase reicht, wenn die entsorgten Lebensmittel als normaler Restmüll behandelt werden. Nicht nur über die Möglichkeiten, persönlich Einfluss zu nehmen, kann dabei diskutiert werden, sondern auch über die Tragfähigkeit der vorgestellten Alternativkonzepte.
Regie: Valentin Thurn
Land, Jahr: Deutschland, 2011








