Auftaktveranstaltung | Augsburg | Mo, 4. April 2011
Die zentrale Auftaktveranstaltung der 4. SchulKinoWoche Bayern gastierte am
Montag, 04. April 2011
, im Kinodreieck Augsburg, wo
Ministerialdirektor Josef Erhard - Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus -
die landesweit stattfindende Projektwoche offiziell eröffnete.
Alle Schülerinnen und Schüler in und um Augsburg waren gemeinsam mit Ihren Lehrkräften zur Teilnahme eingeladen!
Mit einem Sonderprogramm aus zwei Dokumentarfilmen und einem Kurzfilm richtet die SchulKinoWoche den Fokus auf zwei besondere Filmformate, die – neben dem klassischen Spielfilm – gewinnbringend für den Unterricht genutzt werden können.
Unter dem Motto „Perspektiven wechseln – Interkulturelle Begegnungen“ präsentierten die drei Eröffnungsfilme Geschichten aus dem wahren Leben und zeigten Protagonisten unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen und Charaktere, die – in unterschiedlichen Kontexten – jedoch ähnliche Werte, Träume, Gedanken, Sorgen, Hoffnungen und Ziele teilen.
Vorgestellt wurden die Filme von den Regisseuren und Protagonisten selbst, die zu KinoSeminaren anwesend waren, um den filmischen und interkulturellen Dialog gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern über die Leinwand hinaus fortzusetzen.
Daneben bot sich interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zur Teilnahme an diversen Workshops , in denen filmisches Wissen, aktive Videoarbeit und Ausbildungswege bei Film und Fernsehen im Mittelpunkt standen.
Alle Schülerinnen und Schüler in und um Augsburg waren gemeinsam mit Ihren Lehrkräften zur Teilnahme eingeladen!
Mit einem Sonderprogramm aus zwei Dokumentarfilmen und einem Kurzfilm richtet die SchulKinoWoche den Fokus auf zwei besondere Filmformate, die – neben dem klassischen Spielfilm – gewinnbringend für den Unterricht genutzt werden können.
Unter dem Motto „Perspektiven wechseln – Interkulturelle Begegnungen“ präsentierten die drei Eröffnungsfilme Geschichten aus dem wahren Leben und zeigten Protagonisten unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen und Charaktere, die – in unterschiedlichen Kontexten – jedoch ähnliche Werte, Träume, Gedanken, Sorgen, Hoffnungen und Ziele teilen.
Vorgestellt wurden die Filme von den Regisseuren und Protagonisten selbst, die zu KinoSeminaren anwesend waren, um den filmischen und interkulturellen Dialog gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern über die Leinwand hinaus fortzusetzen.
Daneben bot sich interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zur Teilnahme an diversen Workshops , in denen filmisches Wissen, aktive Videoarbeit und Ausbildungswege bei Film und Fernsehen im Mittelpunkt standen.
FILME und KINOSEMINARE
Auftaktfilm für Jahrgangsstufen 3-5
Mo, 04. April 2011 | 9:00-11:30 Uhr
Seppi & Hias. Bayerisch-Türkische Lausbubengeschichten
Temen: Freundschaft | Heimat | Wir in der Welt–die Welt bei uns | interkulturelle Begegnungen | Migration/Integration | Religionen (Christentum/Islam) / Menschen mit anderen religiösen Überzeugungen begegnen | religiöse Feste (Kommunion, Zuckerfest)
.
Leberkäse,
Fußball und multikulturelle Lausbubenstreiche im bayerischen Landidyll: Matthias alias „Hias“ und Yusuf, genannt „Seppi“, sind beide 9 Jahre alt und ein unzertrennliches, bayerisch-türkisches Gespann. Gemeinsam besuchen sie die dritte Klasse der Dorfschule, verbringen die Sommertage am nahe gelegenen Weiher, spielen Garagentorfußball und teilen ein gemeinsames Objekt der Begierde: ein FC-Bayern-Trikot von Bastian „Schweini“ Schweinsteiger, das es im Kramerladen zu kaufen gibt. Um das heißbegehrte Shirt zu erstehen, klaut Hias Geld aus dem Klingelbeutel des Pfarrers. Als jedoch die Erstkommunion und damit der Pflichtgang zum Beichtstuhl anstehen, meldet sich das Gewissen: Was, wenn der Pfarrer von der Sünde erfährt, die Hias wegen des Trikots begangen hat?
Yusuf geht es nicht besser: Seit ihm sein zum Zuckerfest angereister islamisch-konservativer Onkel erzählt hat, dass der Verzehr des geliebten Leberkäses eine Todsünde ist, wird der unbedarfte Yusuf in seiner Paranoia von einer Schweinshaxe und einem Ferkel verfolgt. Was, wenn Onkel Ali recht hat und er sich jetzt wirklich in ein Schwein verwandelt? Verwirrung und Angst machen sich breit. Doch Seppi und Hias wären weder waschechte Lausbuben noch wahre Freunde, wenn sie nicht wüssten, wie man gemeinsam den Kopf aus der Schlinge zieht ...
Yusuf geht es nicht besser: Seit ihm sein zum Zuckerfest angereister islamisch-konservativer Onkel erzählt hat, dass der Verzehr des geliebten Leberkäses eine Todsünde ist, wird der unbedarfte Yusuf in seiner Paranoia von einer Schweinshaxe und einem Ferkel verfolgt. Was, wenn Onkel Ali recht hat und er sich jetzt wirklich in ein Schwein verwandelt? Verwirrung und Angst machen sich breit. Doch Seppi und Hias wären weder waschechte Lausbuben noch wahre Freunde, wenn sie nicht wüssten, wie man gemeinsam den Kopf aus der Schlinge zieht ...
Gäste zum KinoSeminar
• Florian Wammetsberger - Drehbuchautor
• Thomas Schöttl - Hauptdarsteller "Hias" und Can Schneider - Hauptdarsteller "Seppi"
• Aykut Kayacik - Darsteller "Onkel Ali"
Auftaktfilm für Jahrgangsstufen 5-6
Mo, 04. April 2011 | 9:00-12:30 Uhr
7 oder warum ich auf der Welt bin
Themen: Kinder/Kindheit | Identität | Philosophie | Sinnfragen | Lebensentwürfe | Werte | Wünsche | Träume | Phantasie | Freundschaft | Familien- und Geschwisterbeziehungen | Weltwissen- und Welt-Erfahrungen
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Albrecht, Basile, Chrysanthi, Jonathan, Vanessa, Vici und Vivi: Sieben Kinder zwischen sieben und dreizehn Jahren aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen nehmen den Zuschauer mit in ihre Welt und zeigen, was sie gerne machen, was sie bewegt, wie sie sich selbst und ihre Zukunft sehen und was sie an ihrem Leben besonders fasziniert. Dabei geben die vier Mädchen und drei Jungen phantasievolle, gewitzte, aber auch ernste Antworten auf Fragen, die sich seit jeher alle Menschen – egal ob in Deutschland, Bulgarien, Griechenland, Frankreich, Ecuador oder irgendwo sonst auf der Welt – stellen.
Der Dokumentarfilm kreist um die kleinen Dinge des Alltags und die großen Themen des Lebens. Auch wenn jedes dieser Kinder von einem anderen Leben erzählt – die Sehnsüchte und Gedanken ähneln sich trotzdem in vielen Punkten.
Bei ihren Erzählungen schaut ihnen kein Erwachsener über die Schulter, niemand kommentiert, was sie sagen, alles dreht sich nur um sie. Dem Dokumentarfilm gelingt es, das Denken der Kinder zu visualisieren, und so ergibt die Zusammenstellung einen Einblick in die Weltsicht der Protagonisten, ohne zu verallgemeinern oder zu werten.
Der Dokumentarfilm kreist um die kleinen Dinge des Alltags und die großen Themen des Lebens. Auch wenn jedes dieser Kinder von einem anderen Leben erzählt – die Sehnsüchte und Gedanken ähneln sich trotzdem in vielen Punkten.
Bei ihren Erzählungen schaut ihnen kein Erwachsener über die Schulter, niemand kommentiert, was sie sagen, alles dreht sich nur um sie. Dem Dokumentarfilm gelingt es, das Denken der Kinder zu visualisieren, und so ergibt die Zusammenstellung einen Einblick in die Weltsicht der Protagonisten, ohne zu verallgemeinern oder zu werten.
Gäste zum KinoSeminar
• Hans Helmut Grotjahn - Regisseur, Kameramann, Autor
Auftaktfilm für Jahrgangsstufen 7-12
Mo, 04. April 2011 | 9:00-12:30 Uhr
Chancen
Themen: Beruf/Ausbildung, Lebensträume, Erwachsenwerden, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Individuum (und Gesellschaft), Integration, Dokumentarfilm
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Lili, Pascal, Fabian, Amina und Sultan haben die Chance, im International Munich Art Lab, kurz IMAL, ihrem Traum, Tänzer, Musiker, Sänger oder Schauspieler zu werden, ein Stück näher zu kommen. Zusammen mit 20 anderen Jugendlichen aus verschiedenen Nationen und Milieus, haben sie dort die Möglichkeit, innerhalb von zwei Jahren ein Musik-Theaterstück unter professioneller Anleitung zu schreiben und auf die Beine zu stellen. Die Fertigkeiten, die hier gefragt sind, beschränken sich jedoch nicht nur auf Singen, Tanzen, Schauspielern, sondern umfassen auch Disziplin und Organisation.
CHANCEN begleitet die fünf Protagonisten auf ihrem Weg ins Leben – zwischen Einsatz, Kampf, Wut, Selbstvertrauen, Angst, Hoffnung, Erfolg und Scheitern. Schaffen sie es, am Ende mit einem Stück auf der Bühne zu stehen? Hält ihr Traum von der Bühne den Herausforderungen des Alltags stand – oder ist der Weg doch das Ziel?
Der Dokumentarfilm begleitet die Jugendlichen bei ihrem Versuch herauszufinden, was sie können und aus ihrem Leben machen. Dabei werden Fortschritte genauso dokumentiert wie Rückschläge.
CHANCEN ist aktuell für den 47. Grimme-Preis 2011 im Wettberb Information & Kultur / Spezial nominiert! Wir gratulieren den Filmemachern und drücken natülich die Daumen!
CHANCEN begleitet die fünf Protagonisten auf ihrem Weg ins Leben – zwischen Einsatz, Kampf, Wut, Selbstvertrauen, Angst, Hoffnung, Erfolg und Scheitern. Schaffen sie es, am Ende mit einem Stück auf der Bühne zu stehen? Hält ihr Traum von der Bühne den Herausforderungen des Alltags stand – oder ist der Weg doch das Ziel?
Der Dokumentarfilm begleitet die Jugendlichen bei ihrem Versuch herauszufinden, was sie können und aus ihrem Leben machen. Dabei werden Fortschritte genauso dokumentiert wie Rückschläge.
CHANCEN ist aktuell für den 47. Grimme-Preis 2011 im Wettberb Information & Kultur / Spezial nominiert! Wir gratulieren den Filmemachern und drücken natülich die Daumen!
Gäste zum KinoSeminar
• Amina - Protagonistin
• Lili - Protagonistin
• Pascal - Protagonist
Exklusiv-Preview auf DOK.education 2011


