The Social Network
Drama
Empfohlene Jahrgangsstufen:
ab 9. Klasse | ab 14 Jahren
FSK: ab 12 Jahre
Empfohlene Fächer: Deutsch, Sozialkunde, Ethik, Informatik
Themen: Kommunikation, Freundschaft, Biografie, Hochbegabung, Jugend/Jugendliche/Jugendkultur, Ethik, Globalisierung
FSK: ab 12 Jahre
Empfohlene Fächer: Deutsch, Sozialkunde, Ethik, Informatik
Themen: Kommunikation, Freundschaft, Biografie, Hochbegabung, Jugend/Jugendliche/Jugendkultur, Ethik, Globalisierung
Laufzeit: 121 Minuten
Inhalt
Im Jahr 2003 hackt der Harvard-Student und Computerfreak Mark Zuckerberg (Jesse Eisenberg) die Netzwerke seiner Universität, um Bilder seiner Kommilitoninnen ins Internet zu stellen. Eine Aktion mit Folgen: Wichtiger noch als die offizielle Rüge, die der Student durch seine Universität bekommt, sind die enorm hohen Klickzahlen der veröffentlichten Seiten. Schnell merkt der unscheinbare junge Mann, dass er einer ganz großen Idee auf der Spur ist. Zusammen mit seinem Freund und Kommilitonen Eduardo Saverin (Andrew Garfield) beginnt Mark Zuckerberg ein riesiges soziales Netzwerk im World Wide Web aufzubauen. Nur sechs Jahre später ist Mark Zuckerberg der jüngste Milliardär aller Zeiten. Doch dieser große Erfolg hat auch seine Schattenseiten. Auf dem Weg nach oben hat sich der junge Mann viele Feinde gemacht.
Umsetzung
"The Social Network" basiert auf dem Roman "Milliardär per Zufall" von Ben Mezrich. Ausgehend von Gesprächen zwischen Zuckerberg, Saverin und Vertretern der Justiz wird die Geschichte in Rückblenden erzählt. Dabei beleuchten die verschiedenen Szenen des nicht-chronologisch erzählten Films verschiedene Stationen der Facebook-Gründung. Hierbei muss allerdings angemerkt werden, dass Mezrich bei den Recherchen zu seinem Buch keine Gelegenheit hatte, mit Zuckerberg selbst zu sprechen, so dass sich dessen Persönlichkeitsmerkmale in Buch und Film auf die Beschreibungen von anderen stützen. Regisseur David Fincher schlägt bei seiner Inszenierung ein hohes Tempo an, präsentiert seine Figuren durch pointierte Dialoge und die Situationen durch prägnante Szenen, bei denen er virtuos visuelle und akustische Effekte einsetzt.
Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Der offensichtlichste pädagogische Anknüpfungspunkt des facettenreichen Films ist natürlich sein Thema selbst: Das soziale Netzwerk "Facebook" ist heute das meistbenutzte Netzwerk der Welt - wobei diese Entwicklung sicherlich noch nicht ihren Zenit erreicht hat. Das Thema hat somit direkt mit der Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler zu tun. Im Unterricht bietet sich als Einstieg eine Diskussion über die persönlichen Erfahrungen mit Facebook an. "The Social Network" enthält aber noch viele andere Themen, die sich für den Unterricht eignen. Exemplarisch sei hier noch die Gründung eines Unternehmens der New Economy genannt. Da Schulen derzeit bestrebt sind, sich stärker nach außen zu öffnen und in diesem Zusammenhang vielfach auf die Gründung von Schülerfirmen setzt, kann "The Social Network" auch als Beispiel für die Entstehung eines modernen Unternehmens herangezogen werden. Es empfiehlt sich, ausführlich auf die Potenziale, aber auch auf die Risiken des modernen Unternehmertums einzugehen. Der Film eignet sich des Weiteren auch für die Analyse von verschiedenen Erzählformen und den Vergleich mit der Romanvorlage. Einer Auseinandersetzung mit den sozialen und gesellschaftlichen Konsequenzen des sozialen Netzwerks im Unterricht könnten eigene Recherchen der Schülerinnen und Schüler zum Thema soziale Netzwerke vorangehen.
Regie: David Fincher
Land, Jahr: USA 2010
Laufzeit: 121 Min.
