vincent will meer
Tragikomödie
Empfohlene Jahrgangsstufen:
ab 7. Klasse | ab 12 Jahren
FSK: 6
Empfohlene Fächer: Religion / Ethik / Philosophie, Biologie, Deutsch
Themen: Psychische Erkrankung, Freundschaft, Verantwortung, Anderssein, Außenseiter
FSK: 6
Empfohlene Fächer: Religion / Ethik / Philosophie, Biologie, Deutsch
Themen: Psychische Erkrankung, Freundschaft, Verantwortung, Anderssein, Außenseiter
Laufzeit: 96 Minuten
Vincents Vater schiebt seinen Sohn in eine Klinik ab. Der Lokalpolitiker ist mitten im Wahlkampf und empfindet die Tics seines Sohnes, der unter dem Tourette-Syndrom leidet, als störend. In der Klinik trifft Vincent die magersüchtige Marie und den Zwangsneurotiker Alex. Zusammen flüchten die Drei und fahren in einem gestohlenen Wagen, verfolgt von Vincents Vater und der behandelnden Ärztin, nach -Italien. Vincent will dort die Asche seiner kürzlich verstorbenen Mutter ins Meer streuen. Vincent, Marie und -Alexander setzen alles daran, das Leben in der ungewohnten Freiheit auf ihre Weise zu meistern. Schließlich muss jeder für sich entscheiden, wie es weiter geht. Am Ende der Reise ist zwar niemand geheilt, aber alles anders.
In diesem feinfühligen und unterhaltsamen Roadmovie stehen Bewältigung und Akzeptanz der Krankheiten im Vordergrund. Die Gesellschaft, in der wir leben, beeinflusst die Wahrnehmung und Einschätzung von anderen Menschen. Sie toleriert Menschen oder lehnt sie ab, sie schafft gesellschaftliche Normen und bestimmt, wer noch als normal oder wer schon als krank gilt. Vincent und Alex werden dadurch zu Außenseitern, Marie machen diese Normen krank. Aus den Filminhalten ergeben sich vielfältige Gesprächs- und Diskussionsanlässe. Woher kommen psychische Krankheiten? Wie geht die Gesellschaft damit um? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
Regie: Ralf Huettner
Land, Jahr: Deutschland 2010
© 2010 Constantin Film Verleih GmbH




