Auftaktveranstaltung der 3. SchulKinoWoche Bayern 2010
Landshut
Kinopolis
Montag, 15. März 2010 | 09:00-12:30 Uhr
Auftaktfilm für Jahrgangsstufen 9-13
Themen: Filmklassiker | Filmsprache | Kunst | Science-Fiction | Stadt | Technik/Neue Technologien | Arbeit | Individuum (und Gesellschaft) | Automation | Geschichte | Epoche des Expressionismus
Metropolis
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In der gigantischen Zukunftsstadt Metropolis lebt die Bevölkerung in einer streng getrennten Zweiklassengesellschaft. Die Oberschicht genießt die luxuriöse und exzessive Seite des Lebens, während in einer Stadt unter Tage eine unterdrückte Unterschicht zur Arbeit an riesigen Maschinen versklavt
wird. Von seiner Steuerungszentrale im „Neuen Turm Babel“ überwacht Joh Fredersen die Stadt. Als sich sein Sohn Freder in die geheimnisvolle Maria, die Wortführerin aus der Maschinenstadt verliebt, gerät das Gleichgewicht von Metropolis ins Wanken...
Mit „Metropolis“ schuf Fritz Lang eine eindrucksvolle Parabel auf die politischen Verhältnisse in Deutschland um 1925. Das legendenumrankte Werk ist einer der bekanntesten Filme der Filmgeschichte und zugleich einer der visuell einflussreichsten Stummfilme, der immer wieder neue Interpretationen zulässt und bis heute in der modernen Popkultur zitiert wird.
Die restaurierte Fassung feierte bei der Berlinale 2010 Premiere, nachdem unlängst verschollen geglaubte Teile des Films in Buenos Aires aufgetaucht waren.
Mit „Metropolis“ schuf Fritz Lang eine eindrucksvolle Parabel auf die politischen Verhältnisse in Deutschland um 1925. Das legendenumrankte Werk ist einer der bekanntesten Filme der Filmgeschichte und zugleich einer der visuell einflussreichsten Stummfilme, der immer wieder neue Interpretationen zulässt und bis heute in der modernen Popkultur zitiert wird.
Die restaurierte Fassung feierte bei der Berlinale 2010 Premiere, nachdem unlängst verschollen geglaubte Teile des Films in Buenos Aires aufgetaucht waren.
KinoSeminar: Filmerbe - Filmgeschichte
Gast: Prof. Dr. Thomas Koebner - Filmwissenschaftler und FIilmhistoriker
Der renommierte
Filmwissenschaftler und Filmhistoriker Thomas Koebner
lädt im KinoSeminar zur gemeinsamen Werkbetrachtung des monumentalen und vielschichtigen Filmklassikers ein, der bis heute stilbildend für das Science-Fiction-Genre wirkt.
Über Prof. Dr. Thomas Koebner:
Thomas Koebner (*1941 in Berlin) lehrte bis 2007 als Professor am Institut für Filmwissenschaft und Mediendramaturgie der Universität Mainz und war Gründer des Instituts. Davor lehrte er in München, Köln, Wuppertal und Marburg. Von 1972 bis 1973 war er Filmbeauftragter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, 1989 bis 1992 Direktor der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) Berlin.
Als Herausgeber hat er neben Textausgaben und literaturwissenschaftlichen Werken zahlreiche Fachpublikationen über Filme, Filmregisseure und Filmgenres herausgegeben, darunter Werke zu "Fritz Lang" und "Metropolis".
Auf der Berlinale 2010 wurde Thomas Koebner der Sonderpreis der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) aus Anlass der 60. Berlinale "für seine Verdienste um die Wahrnehmung und Anerkennung des Films als Kunstform (...)" verliehen.
In der Begründung für die Auszeichnung heißt es, dass Koebner in außergewöhnlicher Weise das Verständnis für den Rang des Films und die Leistung von Filmkünstlern erschlossen und zur Etablierung des Films als Forschungsgegenstand in Deutschland maßgeblich beigetragen hat. Durch seine zahlreichen Publikationen habe er einem breiten Publikum den ästhetischen Reichtum des Films vermittelt.
Wir gratulieren Thomas Koebner zu dieser Auszeichnung und freuen uns sehr auf seinen wertvollen Besuch bei der Auftaktveranstaltung der SchulKinoWoche Bayern in Landshut!
Thomas Koebner (*1941 in Berlin) lehrte bis 2007 als Professor am Institut für Filmwissenschaft und Mediendramaturgie der Universität Mainz und war Gründer des Instituts. Davor lehrte er in München, Köln, Wuppertal und Marburg. Von 1972 bis 1973 war er Filmbeauftragter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, 1989 bis 1992 Direktor der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) Berlin.
Als Herausgeber hat er neben Textausgaben und literaturwissenschaftlichen Werken zahlreiche Fachpublikationen über Filme, Filmregisseure und Filmgenres herausgegeben, darunter Werke zu "Fritz Lang" und "Metropolis".
Auf der Berlinale 2010 wurde Thomas Koebner der Sonderpreis der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) aus Anlass der 60. Berlinale "für seine Verdienste um die Wahrnehmung und Anerkennung des Films als Kunstform (...)" verliehen.
In der Begründung für die Auszeichnung heißt es, dass Koebner in außergewöhnlicher Weise das Verständnis für den Rang des Films und die Leistung von Filmkünstlern erschlossen und zur Etablierung des Films als Forschungsgegenstand in Deutschland maßgeblich beigetragen hat. Durch seine zahlreichen Publikationen habe er einem breiten Publikum den ästhetischen Reichtum des Films vermittelt.
Wir gratulieren Thomas Koebner zu dieser Auszeichnung und freuen uns sehr auf seinen wertvollen Besuch bei der Auftaktveranstaltung der SchulKinoWoche Bayern in Landshut!
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Die Veranstaltung zu "Metropolis" findet in Kooperation mit dem MedienCampus Bayern statt.
Freundlich unterstützt wird die Filmvorführung von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und der Deutschen Kinemathek.
Freundlich unterstützt wird die Filmvorführung von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und der Deutschen Kinemathek.
Partner der Auftaktveranstaltung
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